Lagenweine rot und weiß

 

Saulheimer Hölle

Saulheimer Probstey

Saulheimer Schlossberg


Ausrichtung:
Auf leichter Hanglage nach Süden im Kleinklima des nach Norden offenen Talkessels gedeihen unser kräftiger Spätburgunder, unsere Portugieser Spätlese sowie die seltene Cuvée Camino Medio.

Bodenbeschaffenheit:
Kalkmergel/ Pararendzina Ausgangsmaterial dieses Bodens sind   31 bis 24 Mio. Jahre alte
Meeresablagerungen. Es sind sehr kalkreiche Sedimente, hauptsächlich unverformte Tone mit sandigen Einschaltungen. Die eigentliche Bodenbildung setzte nachkaltzeitlich vor 12.000 Jahren mit oberflächlichen Entkalkungs- und Verwitterungsvorgängen ein, immer begleitet von gleichzeitigen
Abtragungsprozessen.
Typisch in den stark geneigten Hangpositionen ist die fort- währende Erosion der Oberfläche, so dass verwitterter Mergel immer wieder abgetragen wurde. Die weinbauliche Bodennutzung verstärkten die Erosionsvorgänge zusätzlich, so dass heute de unveränderte Tonmergel bereits in geringer Tiefe
anzutreffen ist.

Was bedeutet das für den Wein:
Die Weine zeigen eine sehr starke Mineralik, Dichte und Länge. Die Reifeentwicklung verläuft
langsam, bedingt durch die Menge der eingelagerten Mineralstoffe sowie durch die Konzentration an
Säure.

 


Ausrichtung:
Auf leichter Hanglage nach Süden wachsen der Cabernet Sauvignon und der kräftige Dornfelder, den wir sowohl im normalen Holzfass als auch als Variante im Barrique gelagert anbieten.


Bodenbeschaffenheit:
Kalkmergel-Sandboden
Der kalkhaltige, glitzernde Sand wurde in einem flachen Meer, das bis weit in das Rheinische Schiefergebirge und den Hunsrück reichte, abgelagert. Durch Löss, eine kalkhaltige Ablagerung des Windes und Anreicherung durch Humus und Bodenbearbeitung ist der Boden gelockert. Nach unten wird der Boden immer sandiger. Zwischen den feinen lehmig, sandigen Bodenteilchen gibt es viel Platz und Luft für die Wurzeln der Reben. Die Lößauflage speichert schnell große Mengen an Wasser in pflanzenverfügbarer Form und ist leicht durchwurzelbar. Die gute Durchlüftung bewirkt eine gute Erwärmbarkeit, Trockenheit bewirkt eine Ertragsreduzierung und damit eine Qualitätssteigerung. Breites Mineralspektrum, das ein breit gefächertes Nährstoffreservoir darstellt.

 
Was bedeutet das für den Wein:
Der Rebstock kann sich von der Pflanzung an besonders günstig entwickeln. Frühe Blüte, früher Reifebeginn Die Weine zeigen eine feine Frucht, sie sind zugleich schlank und haben viel frischen Pfiff. Trotz ihrer frühen Trinkreife verfügen sie über ein gutes Potential für die weitere Entwicklung

 


Ausrichtung:
Auf leichter Hanglage nach Norden im Kleinklima des offenen Talkessels gedeihen unsere fruchtigen weißen Burgunder sowie der Silvaner und der Sauvignon blanc.


Bodenbeschaffenheit:
Tonmergelboden/ Pelosol
Eine Mischung aus Ton und Kalk lagerte sich im tertiären Meer Rheinessens ab. Man nennt diese Mischung Mergel. Tonmergel kann viel Wasser aufnehmen, das er bei Trockenheit allmählich wieder abgibt. Trockenrisse bilden sich. Quellung und Schrumpfung kennzeichnen diesen Boden. Quillt der Tonmergel bei Regen auf, so werden die Feinwurzeln gequetscht und Luftmangel entsteht. Außerdem kommt das im Ton gebundene Wasser der Rebe teilweise gar nicht zu Gute. Dem so entstehenden Trockenstress wirkte der Mensch seit langem durch Humus- und Lösszugaben und Bodenlockerung entgegen. So können sich wenigstens im oberen Bodenbereich die Feinwurzeln gut ausbreiten. Der Nährstoff- und Kalkgehalt ist hoch. Der Tonmergel erwärmt sich im Frühjahr nur langsam. Das bedeutet für die Rebe eine gute Reifeentwicklung.

Was bedeutet das für den Wein:
Der kalkhaltige Boden liefert Weine mit hoher Mineralität und großer Nachhaltigkeit. Sie sind langlebig durch ihre gute Säurestruktur. Typisch: hohe Mineralitiät, hohe Dichte und Komplexität